Musik im Film

3. März 2012 Keine Kommentare

Es gibt Regisseure, die ihre Liebe zur Musik auf unterschiedliche Arten zeigen. Entweder sie drehen Musikvideos, oder sie drehen Dokumentationen oder ganze Spielfilme über Bands und Künstler. Oder sie räumen der Musik, oder Gespräche über Musik, sehr viel mehr Raum ein.
Wie zum Beispiel in dem Film Absolute Giganten, in dem Floyd sich Gedanken macht, dass es ein besseres Leben wäre, wenn einfach immer Musik da wäre. Oder David Bowie, der für die Jugend im Film “Christiane F.” über zwei Minuten für “die Kinder vom Bahnhof Zoo” singt: “We could be Heroes, just for one day.”

City Slang

25. Februar 2012 Keine Kommentare

Sicher bin ich mir nicht mehr, wo ich zum ersten Mal dieses Logo gesehen habe. Aber es war fester Teil meiner musikalischen Sozialisation. Dieses Logo gehörte zu einem Label, das verantwortlich dafür war, dass man Platten und CDs von Bands kaufen konnte, die eigentlich beim ersten Hören nichts anderes machten, als: KRACH – Ich hörte erstmals dilettantische Musiker, denen es egal schien, wie ihre Musik produziert war. Sie schienen sich aber regelmäßig völlig in ihrer Musik zu verlieren.
Dieses Label nennt sich City Slang, wurde 1990 gegründet und existiert bis heute.
Was ich dann später gelernt habe: Wenn ich Bands dieses Labels höre, dann finde ich schräge Musik. Ich finde auch für mich zu glatte Musik. Aber nur sehr selten konnte ich einfach sagen: egal, oder langweilig.
Von Sebadoh konnte man durch City Slang 1992 in Deutschland die Aufforderung hören: Gimme Indie-Rock. “Different Drum” von The Lemonheads war 1990 auf der ersten Veröffentlichung des Label, auf der EP “Favorite Spanish Dishes”.


Duett

18. Februar 2012 Keine Kommentare

Vor ein paar Tagen sah ich in einem Blog die Frage nach dem persönlich liebsten Duett der Leser. Der erste Vorschlag, der dort gemacht wurde, war das Lied Henry Lee von Nick Cave und PJ Harvey. Ein Lied, das eine Geschichte erzählt von Liebe und Tod, und das 1996 auf dem Album Murder Ballads veröffentlicht wurde. PJ Harvey übrigens tauchte dann auch in den weiteren Vorschlägen mit anderen Liedern auf, sie hat als Duettpartnerin z.B. auch mit Thom Yorke oder Mark Lanegan scheinbar zu Recht Eindruck hinterlassen.
Duette etwas anderer Art gab es auch 1993 anlässlich des Judgement Night Soundtracks, für den sich die zwei Genres Hip Hop und Rock trafen.
Also entweder küssen sie sich im Duett oder sie kämpfen miteinander im Duell. Im Rap gibt es ja diese schöne Battletradition unter den MCs auf der Bühne. In Interviews werden von verfeindeten Bands egal welcher Musikrichtung regelmäßig unterhaltsame Schlachten in Bandkriegen geschlagen.

Ach ja, der Blogeintrag, der mich auf meinen Eintrag gebracht hat liegt hier.


500.000 rock & metal videos on ROCKTUBE and METALHEAD

Cover – Sample

11. Februar 2012 Keine Kommentare

Oben Nouvelle Vague, unten die Lords of The New Church mit dem Song “Dance with me”.

Passend zur Berlinale läuft in diesem Monat auf dem Fernehsender arte ein monatlicher Schwerpunkt zur Nouvelle Vague. Es geht dort um das Kino, das in den 1950er Jahren in Frankreich entstand. Und wenn ich es richtig verstehe, dann wollte diese Nouvelle Vague damals etwas neues wagen und keine eingefahrenen Spuren folgen. Ebenfalls aus Frankreich kam 2004 eine Band mit eben diesem Namen, Nouvelle Vague, die bereits bekannte Songs aus den 1970er/80er Jahren in einem Bossa-Nova-Stil mit einer Sängerin neu einspielte. So wurde Punk und Rock und Pop zu einer kaffeebartauglichen Mischung, was man natürlich nicht schlecht finden muss.
Für mich liegt aber genau hier das Problem einer Coverversion, eines Remixes oder eines Tributs. Die neue Version überrascht leider selten.
Wesentlich mehr Spass machen kann da ein bestimmtes Stück eines Liedes, welches als Sample in neuem Zusammenhang auftaucht. Wie z.B. bei dem Klassiker “Walk on the Wild Side” von The Velvet Undergound, von dem der einleitende Basslauf genommen wurde, um ihn mit Beats zu unterlegen und darüber zu rappen.

Oben Lou Reed, unten A Tribe Called Quest mit dem gleichen Basslauf.

Motörhead

4. Februar 2012 Keine Kommentare

Nachdem ich in meinem letzten Blogeintrag Metallica ein wenig abgefeiert hatte, kommt heute die andere Rockband, denen ich ihre Gitarrensoli verzeihe. Denn ihr Gitarrenspiel ufert nie aus. Man kennt ihr Spiel. So will man die Gitarre hören. Mehr darf da nicht kommen. Obwohl sie manchmal ein wenig verziert, sie ein wenig ausbricht, spielt sie doch schnell wieder mit. Oder sie beendet den Song.
1977 erschien das erste Album von Motörhead. Und mir fiel auf, dass sie zu den wenigen Bands gehört, die ich seit der Schulzeit sehr gerne höre, auch wenn es nicht regelmäßig ist. Zum Beispiel hatte ich vor ein paar Jahren eine Hip-Hop-Phase, ohne Beats & Rhymes ging bei mir gar nichts. Und da bekam ich die Gelegenheit, ein Konzert von Motörhead zu sehen. Okay, habe ich gedacht, gehe ich noch mal mit, der alten Zeiten wegen. Nach dem Konzert jedenfalls hatte mich der Rock’n'Roll dann wieder – jedenfalls ein wenig.
Und heute: Sie haben immer noch das ö in ihren Titeln, wie in ihrem aktuellen Album The Wörld Is Yours aus dem Jahr 2010.

Die Welt ändert sich rasant. Nur Lemmy singt mit seiner Band immer noch über die gleichen Themen in der gleichen Art und Weise, wie z.B. in dem Song Rock’n'Roll Music.
Rock n Roll music is the true religion.
Never let you down you can dance to the rhythm.


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Metallica

29. Januar 2012 Keine Kommentare

1988 erschien dieses Meisterwerk. Für mich jedenfalls ist es ein Meisterwerk. …And Justice for All von Metallica, den damaligen Thrash-Metal-Göttern aus Los Angeles.
Es hatte bisher kein Video aus drei Alben von ihnen gegeben, der Bassist Cliff Burton war kurz vor den Aufnahmen durch einen Unfall gestorben. Aber dann erschienen sie mit einem Album und einem dazugehörigen Video auf dem Bildschirm. Ein siebeneinhalb Minuten langes Video zu der Single One. Und es gab dort außer den üblichen Aufnahmen von headbangenden Musikern auch Filmausschnitte zu sehen. Es waren Ausschnitte aus dem Antikriegsfilm “Johnny Got His Gun” nach einer Buchvorlage von Dalton Trumbo. Und das war für mich der Moment, als ich merkte, dass Musik mehr sein kann, als irgendwelche Songs oder Musiker zu kennen. Damals ging ich noch zur Schule und ich las die Texte der Lieder im Booklet mit, lernte sie auswendig. Irgendwann wusste ich, wann Gitarren einsetzten oder wann das Schlagzeug seinen Rhyhtmus wechselte. Dann kaufte ich mir das Buch zum Video und sah den Film zum Buch. Ich kaufte T-Shirts und alle Veröffentlichungen der Band, die man kriegen konnte. Was ich da noch nicht wusste: Danach hat mich so gut wie alles enttäuscht, was die Band noch veröffentlicht hat. Irgendwie war mir der Spaß am Metal völlig vergangen. Durch dieses Album, was ich allerdings immer noch hervorragend finde.


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Yeah Yeah Yeahs

21. Januar 2012 Keine Kommentare

Nicht nur Karen O arbeitete gerade mit Trent Reznor zusammen, auch der Yeah Yeah Yeahs Gitarrist Nick Zinner remixte den Song “Bellringer Blues” des gerade von Nick Cave aufgelösten Projektes Grinderman. Und wenn ich mir daraufhin ansehe, wann die Alben der Yeah Yeah Yeahs erschienen sind:
2003 Fever To Tell – 2006 Show Your Bones – 2009 It’s Blitz!
Da müsste dann 2012 ein neues Album erscheinen, und zu wünschen wäre das.


Yeah Yeah Yeahs – Y Control von universalmusicdeutschland

Nine Inch Nails

14. Januar 2012 Keine Kommentare

Einen Film, den ich mir höchstwahrscheinlich nicht ansehen werde, ist “Verblendung”, oder wie auch der Soundtrack heisst: “The Girl With The Dragon Tattoo”. Denn er kann mir keinesfalls so gut gefallen, wie mir einer der Songs aus dem Soundtrack gefällt. Und zwar handelt es sich um den “Immigrant Song”, dessen Originalversion im Jahr 1979 von Led Zeppelin veröffentlicht wurde.
Die Coverversion aus dem Soundtrack wird gesungen von Karen O, der Sängerin der Yeah Yeah Yeahs, produziert wurde er unter anderem von Trent Reznor, der sich hinter der Industrial-Rock-Band Nine Inch Nails verbirgt. Der Song “March of the Pigs” kommt aus dem zweiten NIN-Album, “The Downward Spiral” von 1994.